Donnerstag, 19. Dezember 2013

Bin ich ein Glückspilz!

Als ich neulich im tollen Blog von der Sockenlotte zu Besuch war, stolperte ich über ihre Verlosung und musste einfach ganz spontan mal mitmachen. Und stellt euch vor, ich hatte sogar Glück!
Heute schon durfte ich mich über dieses hübsche Päckchen in unserem Briefkasten freuen:

Die Adressen habe ich natürlich unkenntlich gemacht.
Sieht das nicht toll aus? Wer würde das nicht gerne sofort auspacken? Aber ich konnte mich zum Glück gerade noch beherrschen und erst den Fotoapparat holen. Schon gespannt? Ich war es!!


Der erste Blick auf den Inhalt war schonmal sehr vielversprechend. ;o) Und das war alles in dem Paket: eine ganz, ganz liebe Karte, ein großes Stück Stoff mit Rennautos drauf und ein süßes Webband mit Autos.


Genial, oder? Liebe Sockenlotte, du hast mir bzw. uns eine riesige Freude mit diesem tollen Überraschungspäckchen gemacht, ganz, ganz lieben Dank dafür!! Ich freue mich schon sehr darauf, die Nähmaschine anzuwerfen und was tolles daraus zu nähen!

Also, Leute - schaut euch den tollen Blog der Sockenlotte an! Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf ihre Themenwoche!
Und wenn ihr Vorschläge habt, was ich aus dem tollen Gewinn machen soll, dann immer her damit! Bei so tollen Stoffen bin ich nämlich immer total unentscheidungsfreudig, denn ist er erstmal angeschnitten.... Aber ich zeige dann hier auf jeden Fall, was daraus entstanden ist!

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Hey, ho, kleiner Pirat!

Im März schob ich den noch ziemlich neuen JD beim Kinderwagenspaziergang rein zufällig *hüstel* durch den örtlichen Stoffladen und kam einfach nicht an dem tollen Piratenjersey vorbei. Schnell wurde klar, dass daraus eine Wendejacke nach dem Schnittmuster aus der Zwergenverpackung von Farbenmix werden würde. Und so sieht sie aus:

Der graue Stoff ist ein kuschliger Fleecestoff, die Knöpfe sind rote Kam Snaps. Und für eine passende Beanie (Minutenmütze von Klimperklein) war auch noch genug Stoff übrig. ;-)


Kurze Zeit später habe ich im Internet noch das passende Webband entdeckt, das musste natürlich auf die Taschen. Und das Rückenteil ist auch damit abgesetzt.

Aus einem Teil des tollen Jerseys habe ich noch ein T-Shirt mit amerikanischem Ausschnitt genäht, davon finde ich aber kein Bild mehr...

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Buntig ist meine Lieblingsfarbe...

...zumindest soll ich das als Kind behauptet haben. Als ich von der Wichtelmonsterchen-Aktion vom Verein "Viel Farbe im Grau" gelesen habe, war sofort klar: da mache ich mit - und zwar mit richtig viel Farbe!
Ich würde sagen, Mission erfüllt!

Diese fünf bunten Kerlchen gehen heute auf die Reise. 
Damit wäre dann auch der Teaser vom Oktober erklärt.

Dienstag, 5. November 2013

Gute Nacht, Froschprinz!

Wer so fleißig wächst wie JD, der braucht hin und wieder auch mal einen neuen Schlafsack. Doch leider gefällt uns nur wenig von dem, was der Markt so hergibt. Was uns gefällt, hat einen stolzen Preis und stößt bei der begeisterten Selbernäherin auf Widerstand. ;o) Ein absoluter Glückgriff war für mich daher das Ebook zum Durchschlafsack von Thelina. Nach diesem Schnittmuster ist am Wochenende JDs Herbstschlafsack entstanden:

Außen Baumwolle, innen weicher Jersey und dazwischen dünnes Volumenvlies. Die Träger sind verstellbar, da sie mit KamSnaps geschlossen werden. Der Sack selbst wird durch einen Reißverschluss geöffnet, der rundherum fast von Achsel zu Achsel läuft, so dass der Schlafsack komplett aufgeklappt werden kann.

Jetzt hat der kleine Kerl wieder ordentlich Platz zum Strampeln und Wachsen! Wie beim Sommerschlafsack auch, habe ich aber offensichtlich wieder vergessen, den Durchschlafzauber einzunähen... :-)

Hier ist übrigens noch ein Bild vom Sommerschlafsack, außen ebenfalls Baumwolle, innen Piqué und ungefüttert.


Der Winterschlafsack (Baumwolle/Sweatfrottee/dickes Volumenvlies) ist auch schon zugeschnitten und in Arbeit. Mir graut es vor dem Einnähen des Reißverschlusses, weil mir das bei elastischen Stoffen nicht so leicht von der Hand geht. Also hoffe ich, dass wir erstmal noch von den richtig kalten Nächten verschont bleiben...

Freitag, 25. Oktober 2013

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Halloween naht...

... und obwohl das bei uns nicht gefeiert wird, freue ich mich doch immer über entsprechende Deko. Und so konnte ich auch nicht an dem Jersey "Spooky Night" vorbeigehen, zumal ich ihn auch noch günstig als großzügiges Reststück ergattern konnte.
Da es ja nun immer kälter wird, musste auf jeden Fall etwas Langärmeliges her. Und seit JD längst nicht mehr den größten Teil des Tages auf dem Rücken liegend verbringt, habe ich auch nichts mehr gegen Kapuzen einzuwenden. Also ist genau der richtige Zeitpunkt für mein erstes "Kapuziert" gekommen:

Das ist die kurze Variante, aber mit Mitwachsbündchen. Den Halsausschnitt habe ich prophylaktisch mal vergrößert. Das Innenfutter der Kapuze und das Rückenteil sind auch aus dem gemusterten Stoff gemacht.
Ist der Stoff nicht toll? Und ich bin immer noch total happy, dass ich Hilco-Bündchen in passend gelb-orange-weiß geringelt gefunden habe!
Das Kapuzenshirt ist nun schon seit ein paar Tagen fertig und hängt im Kinderzimmer. JD hat es begeistert angestrahlt, wir vermuten, dass er auf die Farbe Orange steht - selbst sagen kann er es ja noch nicht. Aber ich habe mich noch nicht getraut, es ihm anzuziehen. Wird nun aber wirklich mal Zeit! 

Zum Mitnehmen...
Als Premiere verlinkt mit Made4Boys.

Shirtparade

Rechtzeitig zum Sommer hatte ich für JD ein paar Shirts in Größe 74/80 genäht, die ich natürlich gerne noch zeigen möchte:

Langarmshirt aus Jersey mit weiß-blauen Sternen auf grünem Hintergrund. Das gleiche Shirt hatte ich schon in 62/68 genäht, das war mein erstes Shirt und mein erster amerikanischer Ausschnitt.
T-Shirt aus Jersey mit aufgedruckten USA-Poststempeln (?). Der Stoff gefiel mir einfach zu gut, daraus muss ich auf jeden Fall noch mehr nähen.
In den blauen Jersey mit dem tollen Häusermotiv und den grünen Bäumen habe ich mich schnell verliebt. Aber ich könnte mich immer noch ärgern, dass ich es falsch zusammengenäht habe - das Bild zeigt nämlich die Rückseite des Shirts!
In Größe 62/68 hatte ich noch ein Kurzarm-Shirt mit Piratenmotiven genäht, aber davon finde ich irgendwie kein Foto. Alle Shirts habe ich nach dem Schnittmuster aus der Zwergenverpackung von Farbenmix genäht.

Trotz des anstrengenden Nähversuchs meines ersten Raglanshirts werde ich aber in Zukunft wohl keine amerikanischen Ausschnitte mehr nähen, sondern Raglanshirts. Oder ich traue mich mal an das erste Shirt mit Knopfleiste.

Freitag, 11. Oktober 2013

Laufstall oder Spieleparadies?

Liebevoll als Kinderknast bezeichnet, hat kurz nach JDs Geburt ein Laufstall seinen Platz in unserem geräumigen - hüstel - Wohnzimmer gefunden. Ursprünglich war er mit einer dunkelblauen Einlage ausgestattet, die aber für uns nicht perfekt gepasst hat. Also habe ich erstmal eine neue Einlage genäht, in gelb und grün, schön frühlingshaft.
Eine Zeit lang wurde der Laufstall auch häufiger genutzt, um JD sicher ablegen zu können. Als das Kulleralter begann, wurde es ihm zu eng und er schaffte es leider auch einige Male, die Beine durch das Gitter zu stecken und sich dann zu drehen, wodurch er sich selbst in eine für ihn ausweglose Lage brachte. Also kam die große Stunde von Omas wundervoller Krabbeldecke und der Laufstall verkam eher zur Spielzeugaufbewahrung. Ab und an war es aber doch nötig, JD mal sicher abzulegen, allerdings musste man dann vorher erstmal einen Liegeplatz freiräumen. Daher meine Idee, einen Spielzeugverstecker zu nähen:


Dort passt ein ordentlicher Haufen Spielzeug rein - und Spielzeug hat JD auch reichlich. Zum Beispiel den blauen Steiff-Bär, ein Werbegeschenk. Dass Steiff auch derart grässliche Stofftiere produziert, hat uns wirklich erstaunt, als wir den Bär ausgepackt haben.


So schön aufgeräumt kann der Laufstall aussehen. Und die Einlage kann man so auch mal richtig sehen. An allen vier Ecken der Einlage sind Stoffbänder angebracht, um die Einlage zu fixieren. Die Stoffbänder sind mit KamSnaps angebracht, also könnten wir sie auch wieder entfernen und die Einlage als kleine (Picknick-/Spiel-)Decke verwenden.



JD kann sich übrigens prima selbst bedienen, da die Tasche nicht zu straff gespannt ist. Allerdings ist das Bild schon etwas älter, mittlerweile hängt die Tasche halb in der Luft, denn seit er sich an allem hochzieht, mussten wir den Laufstall eine Etage tieferlegen.
Seit JD krabbeln kann, ist der Laufstall ohnehin out - er empfindet es als Zumutung, dort "geparkt" zu werden...

Donnerstag, 19. September 2013

Das kann doch nicht so schwer sein...

... dachte ich mir als ich mir mal ein Raglanshirt genauer betrachtet habe. So ein Basicteil müsste doch eigentlich ganz leicht zu nähen sein. Im Internet habe ich auch schnell Anleitungen gefunden, aber ich traue mir (noch) nicht zu, Schnitte selbst zu gradieren.
Also entschied ich mich für Plan B: Ich kaufte die aktuelle Ottobre und pauste mir den Schnitt für das Raglan-Oberteil eines Schlafanzugs ab. Dann ging es eigentlich ganz fix: Stoff zuschneiden, mit der Overlock zusammenhähen, Bündchen annähen.


Und, sieht doch gar nicht mal so schlecht aus, oder? Die Größe ist 74, die Länge habe ich einfach selbst angepasst, nach einem von JDs momentan gut passenden Shirts.

Hier noch eine Detailaufnahme, auf den ersten Blick könnte ich doch ganz zufrieden sein, oder?

NEIN. Das Teil hat mich Nerven gekostet ohne Ende, dank einer wunderbaren Reihe klassischer Anfängerfehler:

1. Streifenstoff aussuchen! Gibt es ein Muster bei dem Ungenauigkeiten noch deutlicher auffallen? Wohl kaum! Trotz jeder Menge Stecknadeln (deswegen auch Punkt 2) passt es nicht überall.

2. Beim Nähen mit der Overlock eine Nadel "überfahren". Einen kurzen Moment nicht aufgepasst und KNACK, da klemmte eine Stecknadel zwischen Ober- und Untermesser. Argh! Folge davon war dann erstmal, dass der Stoff nicht mehr richtig geschnitten wurde und ganz fisselig aus der Naht hing. Zum Glück hat sich das wieder einigermaßen gegeben. Die Nahtzugabe darf nur nicht zu knapp sein. Ich denke, um ein paar neue Messer komme ich nicht drumherum, spätestens bevor ich die Maschine meiner Mama zurückgebe.

3. Ohne Bedienungsanleitung an den Maschineneinstellungen herumfummeln und verschiedene Nahtvarianten ausprobieren. Macht nichts besser...

4. Feststellen, dass der Probestoff einem doch total gut gefällt und dann mit jedem Stückchen Stoff, das zum Überprüfen der neuen Einstellungen durch die Maschine gejagt wird, miesere Laune bekommen.

5. Verbissen werden. Die Fadenspannungen in allen erdenklichen Versionen verstellen und sich wundern, warum die Naht trotzdem nicht besser wird. In Kombination mit Punkt 4 ein richtiger Stimmungskiller.
(Letztendlich habe ich ein letztes Mal verzweifelt im Internet recherchiert und gelernt, dass zwei meiner Fäden nicht fest genug zwischen den Spannungsscheiben eingeklemmt waren. Nach einem beherzten Ruck an den Fäden sah die Naht wieder top aus.)

6. Weiter am Shirt rumdoktern. Die fisseligen Bündchen habe ich abgeschnitten und neue angenäht. Beim Halsbündchen habe ich gleich ein etwas breiteres Bündchen genommen, da durch die abgeschnittene Naht der Halsausschnitt ja schon ein wenig weiter war. Dann habe ich mir die Naht nochmal angeschaut, war unzufrieden und hab "noch ne Runde drumrumgenäht", um die hässliche Naht wegzuschneiden. Jetzt ist der Halsausschnitt natürlich zu weit.
(Auf dem Bild oben ist noch die allererste Version zu sehen, da passt die Weite, aber die Naht innen ist völlig verfranst.)

Ich habe das Shirt JD bisher noch nicht anprobiert, bevor ich mich dann noch weiter ärgere. Aber ich habe das Gefühl, ich habe genug Fehler durchexerziert um beim nächsten Nähversuch dann ein vorzeigbares Shirt zustande zu bringen. Leider nicht mehr aus dem tollen Stoff, der reich bestenfalls noch für wahlweise ein Vorderteil, kurze Ärmel oder eine Mütze...

Die erste Hose

Da ich mich in der glücklichen Situation befinde, dass es sich die Overlock-Maschine meiner Mama seit einigen Wochen bei uns zuhause gemütlich gemacht hat, wurde es Zeit für eine Premiere: die erste Jerseyhose. Passenderweise brauchte JD eine bequeme Hose für die Krabbelgruppe, also habe ich den grauen Sternenjersey angeschnitten.


Da mir die Kombination Schwarz-Weiß-Grau zu langweilig war, habe ich mich dazu für ein blaugeringeltes Bündchen entschieden. Der Schnitt ist übrigens die Hose zum Bodykleid Luisa von Schnabelina, hier in Größe 75.
Für eine Krabbelhose fand ich Kniepatches ganz sinnvoll; die habe ich auch aus dem Bündchenstoff ausgeschnitten und erstmal mit Vliesofix auf die Hose gebügelt. Beim Umnähen hat sich die ganze Sache aber leider ziemlich gewellt. Die Patches sind außerdem zu klein und sitzen zu tief. Da besteht also auf jeden Fall noch Optimierungsbedarf!



Die Hose war in Rekordzeit zusammengenäht, darum war es ganz sicher nicht die letzte, die ich nach dem Schnittmuster genäht habe. Bei der nächsten werde ich aber schon Größe 80 nehmen, denn am Windelpopo sitzt die Hose schon passgenau. ;o)

Mittwoch, 18. September 2013

Kleiner Waldwichtel

Im Frühjahr schon habe ich eine Jacke für JD zugeschnitten und dann aber leider erstmal falsch zusammengenäht. Ich hatte die beiden Vorderteile vertauscht ohne es zu merken und konnte mir lange nicht erklären, warum das Hinterteil der Jacke beim Zusammenheften an der Seitennaht länger war als das Vorderteil. Ich hab extra nochmal die Schnittmusterteile aufgelegt und nachgeprüft, ob alles richtig zugeschnitten war. Es war mir lange ein Rätsel, bis mir schließlich auffiel, dass die Taschen vorne in der Mitte zusammenstießen statt jeweils an ihre Seitennaht. Sehr peinlich...
Passend zum ersten "Kälteeinbruch" nach den heißen Sommertagen habe ich die Jacke also nochmal aufgetrennt und fertiggenäht, diesmal sogar richtig.

Das Schnittmuster stammt aus der Zwergenverpackung von Farbenmix. Die Jacke habe ich ungefüttert aus grünem Fleece genäht, mit Kam Snaps zum Verschließen.


Passend zum Wichtelthema habe ich die spitze Kapuzenvariante genommen.


Entlang der Ärmel (und auch am inneren Rand der Kapuze) habe ich ein Webband mit lustigen Wichteln aufgenäht.


Die Taschen sind mit Webband verziert auf dem Igelfamilien zwischen Fliegenpilzen spazieren.


Die Webbänder sind übrigens auch von Farbenmix. Die Jacke hat Größe 62/68 und ist eigentlich schon ein bischen klein. JD hatte sie einmal an, aber ich glaube nicht, dass er sie noch einmal tragen kann.
Macht nichts, denn ich habe noch eine zweite ungefütterte Fleecejacke in 74/80 genäht. Die hat allerdings ein Astronauten-Thema und wird erst gezeigt, wenn die Applikation geliefert wurde, die ich auf den Rücken nähen möchte. Über 4 Wochen Lieferzeit ist schon heftig - ich hoffe, das ist mir eine Lehre und ich lese vor dem nächsten Kauf die komplette Artikelbeschreibung...
Ebenfalls in Größe 74/80 liegt hier schon der Zuschnitt für eine Piraten-Jacke, ebenfalls aus Fleece, gefüttert mit Jersey. Jetzt muss ich sie nur noch (richtig) zusammennähen.
Für den Herbst wären wir dann mit Jacken erstmal eingedeckt. :o)

Das Ende des Sommerlochs

Nun ja, eine klassisches Sommerloch war das nicht gerade, denn das glänzt ja durch ausgeprägte Ereignislosigkeit. Hier war dagegen einfach nur zuviel los, Schönes und weniger Schönes, das mich vom Rechner ferngehalten hat. Fleißig war ich aber trotzdem, also möchte ich nach und nach mal meine letzten Werke zeigen.

Los geht es auch gleich mit meinem Lieblingsstück: Eine CardiWest nach dem Schnittmuster von Bea von nEmadA aus einem tollen Interlock-Stoff. Verschlossen wird der Cardigan mit Kam Snaps.

Ich habe mich entschlossen, die Taschen wegzulassen, JD braucht die ja noch nicht wirklich. Die Ärmelpatches habe ich aus Velours aufgenäht. Zugeschnitten kamen sie mir riesig vor und - nachdem ich sie laut Anleitung platziert hatte - auch viel zu hoch. Aber am fertigen Cardigan sitzen sie perfekt. :o)
Der Cardigan hat Größe 74/80 und passt JD noch nicht so richtig. Ich hoffe, dass er im Winter schön hineinwächst, denn das Pinguin-Motiv passt dann ja perfekt.

Samstag, 8. Juni 2013

Eine Eule geht auf Reisen

Lange schon war sie in Arbeit, nun ist sie aber endlich fertig geworden: eine kleine Eule in türkis und grün als Geschenk für einen sehr lieben Menschen

Entstanden ist die Eule nach der Anleitung von Pittifours.
Und so sieht sie von hinten aus.
Damit sie auch als Taschenanhänger verwendet werden kann, habe ich einen Karabiner angenäht. Wenn die kleine Eule nun bald auf Reisen geht, braucht sie natürlich auch noch eine schicke Tasche in passenden Farben.

Dies ist das Kosmetiktäschlein "Susie" nach Anleitung von Pattydoo.
Die Kellerfalten sind mit türkisfarbenem Pünktchenstoff hinterlegt.
Der Innenstoff ist grün mit farbenfrohen Blumen.
So, nun müssen wir nur noch ein Date ausmachen, um die kleine Eule samt der Tasche endlich an ihre neue Besitzerin zu übergeben.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Willkommen in McBrown's Castle!

Auch wenn der Blogtitel anderes vermuten lässt, ist dies hier nicht die Infoseite eines britischen  Landsitzes im Rosamunde-Pilcher-Stil und es verbirgt sich auch keine royale Familie hinter diesem Blog (nein, leider auch kein uralter schottischer Geldadel). Und erst recht kein Schnellrestaurant.

Warum dann dieser Titel? Wer uns kennt, der wird ein gewisses Wortspiel aus unserem Namen und unserer Heimat erkennen. Wer's nicht erkennt, der sei trotzdem herzlich willkommen hier und darf sich damit trösten, dass der Titel ohnehin irrelevant ist (aber zumindest unverwechselbar, denn wer ihn googelt, findet nur einen einzigen Treffer).

Aber warum ein englischer Titel wenn hier offensichtlich mitten aus Deutschland geschrieben wird? Nun ja, im letzten Herbst, als das jüngste Familienmitglied - nennen wir ihn mal JD McBrown - noch nicht geboren war, wollten sich seine Eltern nochmal einen Traumurlaub gönnen. Die Wahl des Reiseziels fiel auf Schottland, einen lang gehegten Wunsch. Und kaum berührten unsere Füße das erste Mal schottischen Boden - obwohl, eigentlich schon beim Landeanflug auf Edinburgh - war's um uns geschehen...

Betrachtet es also als Hommage an ein Land, das uns wunderschöne Erinnerungen an viele tolle Erlebnisse, zauberhafte Orte und herzliche Menschen geschenkt hat und uns mit einer großen Sehnsucht nach einem Wiedersehen wieder nach hause schickte. Klingt pathetisch? Mag sein, aber jedes Wort ist wahr. Vielleicht erzählen wir euch ein anderes Mal mehr davon...

Wer tapfer bis hierhin gelesen hat, mag sich noch immer eine Frage stellen: Worum geht es denn nun eigentlich hier? Hier werden wir euch Einblick gewähren in das, was uns bewegt, und - viel mehr sogar noch -, das was wir so treiben. Wir haben (leider? zum Glück?) viele Interessen und sind daher manchmal sprunghafter als das Aprilwetter (auch wenn April 2013 mit Dauerregen und -kälte hier ausnahmsweise mal nicht repräsentativ ist); aber wir lieben es nun mal, kreativ zu sein bzw. Dinge selbst zu machen. Lasst euch überraschen, wenn ihr mögt. Wenn nicht: Jetzt habt ihr's bis zum Ende geschafft und könnt euch interessanteren Seiten widmen.

Also, willkommen oder auf wiedersehen - sucht's euch aus!